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Westerwald

Natur im Westerwald

Die Naturstopps an der Strecke — und was man dort wissen muss.

Sehenswert

Seenplatte, Basaltkuppen und Naturstopps im Westerwald

Zwischen den großen Zielen lebt der Westerwald von seiner Landschaft – und die ist abwechslungsreicher, als das Klischee vom „grauen Wald" vermuten lässt. Hochflächen mit weiten Ausblicken wechseln mit engen Bachtälern, Basaltkuppen ragen aus dem Wald, und stille Weiher liegen mitten im Grünen.

Naturpark Rhein-Westerwald

Der rund 470 Quadratkilometer große Naturpark Rhein-Westerwald liegt rechtsrheinisch im Norden von Rheinland-Pfalz zwischen Neuwied und Unkel und reicht vom Rhein über die Terrassen bis zu den ersten Höhenrücken des unteren Westerwaldes. Er verbindet die Rheinschiene mit dem Mittelgebirge und ist ein gutes Gebiet für Übergänge zwischen Tal und Höhe.

Westerwälder Seenplatte

Die Westerwälder Seenplatte mit ihren sieben Weihern – der Dreifelder Weiher ist mit 123 Hektar der größte – ist ein Ruhepol. Wichtig für die Planung: Der Dreifelder Weiher ist seit einer 2023 behördlich erzwungenen Absenkung trockengefallen, weil das Ablassbauwerk bis April 2026 nicht saniert wurde; wer dort Wasser erwartet, findet ein Becken. Teile der Weiher stehen unter Naturschutz und sind bedeutende Vogelbrutgebiete; die NABU-Stiftung hat 2019 große Flächen erworben, um die Landschaft dauerhaft zu sichern. Schilfgürtel, Weidengebüsch und stille Wasserflächen machen die Seenplatte zu einem schönen Pausenraum.

Basaltkuppen und Felslandschaften

Der vulkanische Ursprung des Westerwaldes ist überall präsent: in den runden Basaltkuppen, die aus den Wäldern aufragen, in den steilen Felswänden der Kroppacher Schweiz, die die Nister freigelegt hat, und in den alten Steinbrüchen wie dem Stöffel. Wer ein Auge für Geologie hat, findet entlang der Straßen immer wieder Aufschlüsse und markante Felsformationen.

Wäller-Wetter und Pausenplätze

Das „Wäller-Wetter" gehört zur Region: kühl, in den Höhen oft neblig, schnell wechselnd. An klaren Tagen reicht der Blick von den Rücken dafür weit über die Hügelketten. Für Pausen bieten sich die Gasthäuser in den Dörfern an, die Einkehr an der Abtei Marienstatt, und die Plätze rund um die Seenplatte; an der Fuchskaute selbst gibt es seit 2021 keine Einkehr mehr. Weil die Schauer meist schnell durchziehen, kostet ein abgewarteter Regen hier selten mehr als eine Kaffeepause.

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